Kunst in der Lüneburger Heide ist mehr als das Heideidyll in Öl: Seit Anfang der siebziger Jahre lädt der Kunstverein Springhornhof regelmäßig internationale KünstlerInnen ein, an selbstgewählten Plätzen in der Umgebung des Dorfes landschaftsbezogene Werke zu realisieren.
Die rund 30 Außeninstallationen bieten einen beispielhaften Querschnitt orts- und landschaftsbezogener Kunst, der laufend weiter entwickelt wird. Jede Arbeit die neu hinzu kommt bringt neue künstlerische Sichtweisen ein.
In den 70er Jahren waren Materialien aus der Natur ein zentrales Thema, mittlerweile spannt sich der Bogen über architektonische Skulpturen bis zu elektronischen Klanginstallationen. Einige KünstlerInnen haben nur behutsam in die natürliche Umgebung eingegriffen, andere schufen mit ihren Skulpturen spannungsreiche Räume oder veränderten Landschaftsformen durch Erd- und Steinbewegungen. Gemeinsam ist den Arbeiten die Auseinandersetzung mit ihrem Entstehungsort. Sie reflektieren natürliche Prozesse und menschliche Eingriffe, nehmen Bezug auf Mythen und historische Entwicklungen oder analysieren ökologische Zusammenhänge sowie gewandelte Vorstellungen von Kunst und Natur. So erschließen sie dem aktiven Betrachter neue Perspektiven auf Kunst, Natur und die Landschaft der Lüneburger Heide.

Weitere Information zur Entwicklung des Projekts "Kunst-Landschaft" finden Sie unter Geschichte.